Fabian Harloff

Willkommen in Welt von Fabian Harloff!

Ja es stimmt! Schon mit vier Jahren hat Fabian das erste mal bei seinem Vater ( Jan Harloff ) vor der Kamera gestanden. Natürlich für die Sesamstrasse! Damals gab es immer kleine nationale Kurzfilme zwischen Ernie, Bert und Bibo.

Bis zu seinem 15ten Lebensjahr übernahm er dann immer wieder kleine Rollen in kleinen Filmen für den NDR, häufig unter der Regie seines Vaters. Allerdings immer aus Spaß an der Sache, und nie weil die Eltern eine Karriere von Fabian oder seinem Bruder Marek anstrebten, eher im Gegenteil.

In den Sommerferien 1985 drehte Fabian dann als Tim sechs Folgen der Serie TKKG und wurde über Nacht zum Teenie-Star. Als 1986 weitere sechs Folgen gedreht werden sollten bot Jan Harloff seinem Sohn mit 16 eine Interrail Tour quer durch Europa ohne Eltern nur mit seinem Kumpel an, sollte er die Dreharbeiten ablehnen. Fabian, der sowieso nicht sehr begeistert von der Serie war, reiste lieber durch Europa.

Generell fing Fabian an, sich immer mehr mit Musik, Mädels und Party zu beschäftigen. So kam es genau richtig, dass 1987 der junge Filmemacher Max Elmar Wischmeyer ( bis heute Fabians Agent ) die Idee hatte, einen Film mit den drei damals angesagten "Teenie-Stars" zu drehen. Patrick Bach, Hendrik Martz und Fabian. Der übernahm dann zusammen mit Max Elmar nicht nur die Regie, sondern sorgte mit seiner Band "Perplex" auch noch für die Filmmusik. Ein Jahr wurde an dem Streifen mit dem Titel "Gin Tonic und Bananensaft" gedreht und die drei "Jungstars" und das Team erwiesen sich als prächtige Saufkumpane ;-). Tatsächlich war der Film dann in einigen Programmkinos zu sehen.

In den nächsten Jahren musste Fabian den Spagat zwischen seiner Musikkarriere, einigen Film- und Fernsehrollen und der Schule schaffen. In seinen allerletzten Sommerferien vor dem Abitur drehte er in Irland unter der Regie von Klaus Lemke den Film "Ein verhexter Sommer". Unter anderem dabei Günther Maria Halmer, Johnny Logan und weitere internationale Stars. Auch hier lieferte Fabian den Titelsong und war nun aus der Bravo gar nicht mehr weg zu denken.

Nach seinem Abitur 1990 (immerhin 2,8) besuchte er zwei Jahre die "Stage school of music,dance and drama" in Hamburg und spielte in zwei verschiedenen Serien den jungen Rebellen. In der Serie "Blankenese" spielte er den Sohn von Wolfgang Völz und in der Serie "Vater braucht eine Frau" den Sohn von Klaus Wennemann. Und noch eine "Sohnrolle" übernahm Fabian sehr gerne: Bis zu Ihren Tod, spielte Fabian in den "Geschichten aus dem Leben" den Sohn von Evelyn Hamann, von der er viel lernte.

Bis zum Jahre 1995 gab es dann immer wieder Gastauftritte in Formaten wie "Der Bergdoktor", Tatort und etlichen Fernsehfilmen. Außerdem drehte er unter der Regie seines Vaters mit seinem Bruder zusammen den Kinofilm "Das Auge der Tiefe", der auf einigen Festivals lief.

Dann folgte Fabians erfolgreichstes Fernsehjahr seiner bisherigen Karriere. In der Serie "Immenhof" spielte er den schwulen Journalisten Charly Vogel, u.a. neben Eva Haberman, deren Talent er entdeckte und die er mit seinem Agenten in Kontakt brachte. In dem Film "Tränen eines Siegers" spielte er den jungen Tennisstar Sascha Bauer und lieferte hierzu auch mal wieder den Titelsong, der dann in diesem Jahr auch der RTL Wimbledon Song wurde. Weiterhin spielte er den jungen Ermittler Kevin Peters in dem RTL Film "SK Babies".

Dieser Film wurde dann zu einer erfolgreichen Serie gemacht und ließ Fabian die nächsten vier Jahre in Köln verbringen. Trotzdem blieb noch Zeit für Gastrollen in Filmen wie "Der kleine Unterschied" mit Horst Bucholz oder "Röpers letzter Tag" mit Günther Pfitzmann und Serien, wie "Die Wache", "Helicops"oder "Stubbe – Von Fall zu Fall".

Die schönste Rolle seines bisherigen Lebens hatte Fabian aber nicht vor der Kamera. Von 1997 bis 2001 spielte Fabian in dem Musical "Buddy" die Titelrolle.

Nach so viel Heldentum und Lieblings Schwiegersohngespiele, war es jetzt an der Zeit mal das Fach zu wechseln. Da kam die Rolle des Antagonisten "Andreas Verhofen" in der Sat 1 Serie "Die rote Meile" genau richtig. Kurioserweise wurde diese Hamburger Serie im Süden von München in den Bavaria Studios gedreht. Drei wundervolle Jahre lebte Fabian also die meiste Zeit in Grünwald bei München und vier Wochen in Vietnam, wo er wieder einen "Bösen Jungen" in der Serie "Die Strandclique" gab.

So ganz langsam gingen die goldenen Zeiten für Schauspieler im deutschen Fernsehen vorbei. Vor allen Dingen die privaten Sender wechselten immer mehr zu Formaten, in denen zumindest keine professionellen Schauspieler mehr gebraucht wurden. Es gab zwar weniger, aber immer noch genug für Fabian zu tun.

In Serien, wie "Bei aller Liebe", "Rosa Roth", "Soko Leipzig", "Großstadtrevier" oder "Küstenwache" war Fabian immer wieder zu Gast. Aber die Fernsehluft wurde dünner, weshalb jetzt auch ab und mal bei kleineren Projekten Theaterluft geschnappt wurde, unter anderem als Teufel im "Jedermann" bei den Lübecker Sommerspielen.

Aber auch bei so genannten Event Formaten wurde mit gewirkt. Ob als Sänger, als Boxer oder als Koch... und - Ja!!!! Es hat Spaß gemacht!!!

Trotzdem war Fabian sehr froh, als ihm praktisch über Nacht eine durchgehende Rolle in der ZDF Serie "Notruf Hafenkante" angeboten wurde. Bis heute spielt er mit großer Freude den Notarzt "Dr. Haase", wirkte im letzten Jahr in mehreren Kurzfilmen und dem Kinofilm "Bauernfrühstück" mit, und tut weiterhin das, was alle Menschen so machen:

Im Dezember 2012 übernahm er an den Kammerspielen eine Hauptrolle in dem Musical „ Sylt, ein Irrtum Gottes „ , mit dem er 2013 und 2014 durch Deutschland und die Schweiz tourte und tut weiterhin das, was alle Menschen so machen: 





 ... voller Spannung darauf warten, was das Leben noch so bringt ...

bis dahin ...

... to be continued!